2008  E-Werk Freiburg 
30 Min.
mit Julie Jaffrennou

Aufführungsort Kopas, International Performance Festival, Theater Zero  Seoul/Korea (2011)

In einer intimistischen Raumatmosphäre sitzt eine Performerin nackt auf einem Berg aus rohem Fleisch. Einige Knochen liegen im Raum. Der Geruch ist stark. Das Publikum kommt herein und darf näherkommen. Die präparierten Stücke Fleisch liegen direkt nebeneinander. Die Performerin von „Red Carnation“ umwickelt nach und nach damit ihren Körper wie mit einer zweiten Haut: das rechte Bein, das linke Bein, den Rücken, die Brust, den rechten Arm, den linken Arm und den Kopf. Diese zweite Haut aus Fleisch wird eng am Körper anliegend zugenäht, bis dieser komplett bedeckt ist.
Während der Durchführung ist die Performerin in permanentem Kontakt mit dem Blut, der Kälte und dem Gewicht des Fleisches. Die erzeugten Geräusche erfüllen den Raum. Die Nähe des Publikums bietet einen unmittelbaren Kontakt und verschärft die Wahrnehmung auf beiden Seiten.

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