Die neue Produktion der Compagnie LaPerformance SPIELRAUMWie formen Geschlechternormen unsere Körper, unsere Wünsche, unser Verhalten und unsere Beziehungen?Zwischen Archiv und Bestandsaufnahme bewegen sich in SPIELRAUM sechs Darstellerinnen, 50+, zwischen ihrer ursprünglichen Sozialisierung und ihrem heutigen Ich. ¡ SAVE THE DATE ! PremiereDo. 26. 11. I 20:00 I Saal I E-WERK FreiburgVorstellungenFr. 27. 11. I 20:00 Sa. 28.11. I 20:00 mit PublikumsgesprächSo. 29.11. I 19:00TicketIn einem etablierten patriarchalen System geboren, mit festgelegten Rollen und geschlechtsspezifischen Verhaltensweisen, hat die Generation X unseren westlichen Kontinent große gesellschaftliche Veränderungen erlebt und mitgetragen: unter anderem, die Transformationen des Feminismus und des Bildes der Männlichkeit, die Infragestellung der traditionellen Familienmodelle, die Anerkennung verschiedener Sexualitäten sowie die Entstehung neuer Vorstellungen von Geschlecht und Identität.Wir sind 6 Darsteller*innen, 50 +. Uns wurde in einer heteronormativ aufgebauten Gesellschaft auferlegt, unsere Identität innerhalb eines bestimmten Korsetts von Weiblichkeit und Männlichkeit aufzubauen. Dieses Korsett prägt unsere Wünsche, unser Verhalten und unsere Machtverhältnisse. Durch diese binäre Aufteilung wurde unser gemeinschaftliches Gefühl zum Teil gespalten anstatt verstärkt.Wo stehen wir heute? Was ist von dieser Norm in unseren Körpern, unseren Beziehungen und Fantasien geblieben?Wie gehen wir mit unserer ursprünglichen Sozialisierung und unserem heutigen Ich um?Zwischen Archiv und Bestandsaufnahme wird in SPIELRAUM die Ambivalenz zwischen Macht, Privileg, Zwang, Begehren, Positionierung und Verletzlichkeit neu ausprobiert und nach Formen des Zusammenseins gesucht. Performance & Entwicklung Tjadke Biallowons, Alice Gartenschläger, Julie Jaffrennou, Ingo Leistner, Olivia Maridjan-Koop, Thomas Unmüßig, Johannes WittichLicht & Technik Bo Müller I Bühne Maurice Korbel I Kostümkonzept Domitile Guinchard In Kooperation mit dem E-WERK Freiburg. Gefördert vom Kulturamt der Stadt Freiburg und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg.Bilder anzeigen