2012  Kunstnacht, E-Werk Freiburg
300 Min.
Co-Produzenten Kulturamt Freiburg
mit Isabella Bartdorff, Tjadke Biallowons, Julie Jaffrennou

Drei Frauen agieren vier Stunden ohne Unterbrechung mit den Elementen Erde, Wasser und gebranntem Steine in einer 100 qm2 großen Raum. Die Zuschauer kommen und gehen. Sie sind im Raum intgriert und bewegen sich frei. 

Die Performerinnen erzeugen Aktionen miteinander und gegeneinander in einem Kettenreaktions-Prinzip. Es entstehen Assoziationen zu universellen Bildern: 
Eine sitzende Frau, die 50 Steine trägt, wird zur Andeutung einer Pieta , die durch das Gewicht nach einer Zeit in sich zusammenfällt.
Eine nasse, nackte Frau, die versucht  auf ihrem eigenen Schoß immer wieder eine Form aus Erde und Wasser zu bilden, lässt kurz das Bild der Jungfrau mit dem Kind erscheinen.
Eine dritte Frau, die aus einem Berg Erde wie aus ihrem Grab auftaucht, schöpft die Erde in einen Eimer und verstreut sie  im ganzen Raum. Dies deutet das Bild der Säerinnen und der Fruchtbarkeit an.

Die Performance fokusiert auf den unendlichen Kreislauf des Lebens und das Handeln in Konstruktion und Dekonstruktion in einem Sysiphos-Modus.

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